Kinder entscheiden, wohin die Familie auf Urlaub fährt.

2017-03-23 16_59_52-Charts_2Der nächste Familienurlaub steht vor der Tür. Wohin soll es diesmal gehen? Ans Meer? In die Berge? Auf den Bauernhof? In eine hippe, coole Stadt? Wohin auch immer – in jedem Fall haben die Kinder eine ganze Menge bei der Urlaubsentscheidung der Familie mitzureden, zeigt die repräsentative Kurzstudie “Familien INSIGHTS” von kids & fun consulting.

Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick:

• Zwei Drittel der Kinder werden aktiv von ihren Eltern gefragt, wo sie den nächsten Urlaub verbringen möchten.

• Mehr als zwei Drittel sagen aus, dass ihre Meinung zum Thema Urlaub von den Eltern als sehr wichtig oder wichtig eingestuft wird.

• Migrationshintergrund hat einen geringen Einfluss auf diese Dynamik.

Wollen Sie mehr zur Studie erfahren? office(at)kidsandfunconsulting.com

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Die Erfolgsgeschichte Serfaus/Fiss/Ladis

Ein spannender Artikel über den Erfolg von Serfaus/Fiss/Ladis. Vor 4 Jahren hatte ich das große Glück mit Conos GmbH gemeinsam die Strategie und das Essenskonzept  für das neue Skirestaurant “Starrest” in Serfaus zu entwickeln! Was für ein tolles Projekt!

http://www.zeit.de/2017/07/tirol-tourismus-skigebiet-franz-tschiderer-wandel/komplettansicht

 

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GIRL POWER!

Heutzutage wollen wir, dass unsere Mädchen stark, selbstbewusst und unabhängig durchs Leben gehen, ihre Ziele verfolgen und ihre Wünsche leben. Am Spielwarenmarkt ist „Girl Power“ ein aktueller Trend. Die neue Barbie Marketinglinie ” Image the possibilities” setzt genau auf diesen Trend und stellt die Frage, was passieren würde, wenn Mädchen schon im Spiel die Freiheit hätten, sich vorzustellen, dass ihnen alle Wege offen stehen.

Hinter dem Trend ” Girl Power”  steckt die Idee, Mädchen stärker zu fördern, aber gleichzeitig auch zu fordern. Lange Zeit galt der mathematische, naturwissenschaftliche und technologische Bereich als reine Bubendomäne. Auf der Spielwarenmesse in Nürnberg werden heuer Spielzeuge gezeigt, die Mädchen auf spielerische Art und Weise ein technisches Verständnis lehren. Aber auch Spielzeuge, die bei Mädchen mehr Selbstbewusstsein fördern sollen, sind voll im Trend. Weibliche Action-Figuren, wie zum Beispiel Supergirl, Batgirl, Catwoman oder neuerdings die weibliche Heldin Katniss aus der Buch- und Filmreihe „Die Tribute von Panem“ sowie die Heldin Reh aus dem neuen Star-Wars-Film sind Vorbilder für Mädchen. Hier kommt durchaus der Action-Aspekt nicht zu kurz: Die Spielzeugfirma Hasbro bietet unter anderem einen „Nerf-Rebelle-Bogen“ an, der in dem Film „Die Tribute von Panem“ vorkommt. Mit einem Farbenmix aus lila, rosa und weiß ist das Design ganz an die Zielgruppe Mädchen angepasst. So werden geschickt Geschlechterstereotypen langsam aufgelöst, ohne Geschlechtercharakteristika zu verlieren. Auch im Film ist Mädchenpower ein Trend: Im Disney-Film „Die Eiskönigin“ wird die Heldin nicht mehr von dem wunderbaren Prinz gerettet (der sich als Verräter und Lügner entpuppt), sondern von ihrer Schwester. Frauenpower!

 
Wie können Sie sich diesen Trend zu Nutze machen?

  1. Machen Sie sich den Unterschied zwischen Geschlechtercharakteristika und Geschlechterstereotypen bewusst. Arbeiten Sie mit Geschlechtercharakteristika. Lernen Sie mehr über die Grundbedürfnisse von Mädchen.
  2. Bieten Sie Erlebnisse und Aktivitäten, die Mädchen und Buben in ihren Grundbedürfnissen ansprechen. Buben wollen sich in Helden hineinversetzen, sie haben einen personenbezogenen Zugang und wollen sich mit den Helden identifizieren. Mädchen sind projektiv veranlagt und wollen sich in Situationen hineinversetzen und dort ihrem Wunsch nach Beziehung und Integration nachkommen.
  3. Wenn Sie Action, Abenteuer und Wettbewerb bieten, tun Sie das auch aus der Mädchensicht. Gestalten Sie Gruppenerlebnisse, in denen sich die Mädchen integrieren können.
  4. Jedes gute Erlebnis beginnt mit einer Geschichte: Erdenken Sie starke und selbstbewusste Helden und Heldinnen, die in sozialer Interaktion leben, eine Historie und eine Zukunft haben.

 

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Mit erfolgreichen Ideen in die Zukunft: Burgruine Aggstein

Die Burgruine Aggstein wird zur Spieleburg!

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Im März ist die Burgruine Aggstein (ein Top Ausflugsziel in Niederösterreich) mit der strategischen Frage an mich herangetreten, wie man mehr Familien und Kinder für dieses tolle Erlebnis begeistern kann. Für die Burgruine mit ihren vielen Stufen und interessanten Geschichten stand schnell fest, dass die Hauptzielgruppe Kinder von 8 – 14 sind. Diese Kinder lieben spannende Geschichten und wollen Interaktion und Wettbewerb. Die strategische Idee war, die Burgruine zu einer „Spieleburg“ zu entwickeln, wo man live Abenteuerspiele erleben kann. In diesen Spielen nehmen Familien eine spannende Herausforderung an  und müssen alle Sinne benutzen, um Rätsel zu lösen und gemeinsam ein Ziel zu erreichen.

Der Geist der Burgruine hat einen Auftrag, der auf Taktik, Logik und Teamgeist setzt. Dieser Auftrag führt die Familie durch die ganze Burg und sie entdecken Geheimnisse und verborgene Orte in der Burg. Das Spiel wird unterstützt durch einen „magischen Stein“ der mit der Familie spricht und  den Weg zu den verschiedenen Rätseln zeigt. Am Anfang und am Ende der Spiele trifft man den Geist – wie, sei hier nicht verraten.

Man kann zwischen 3 Spielen auswählen, die alle auf historischen Figuren beruhen, die auf der Burg gelebt haben: Der Raubritter Hadamar, der dunkle Charakter Jörg Scheck oder die Heilerin Anna von Pollheim.

Die Spiele werden auch für Unternehmen zu Betriebsausflügen und Teambuilding angeboten.

www.abenteuerspiel-aggstein.at

Sie sind auch auf der Suche nach erfolgreichen Ideen? Kontaktieren Sie mich!

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Kinder und Apps- ein Nachtrag zur “kids want mobile” Konferenz in Berlin

thekidswantmobile.com

Der “alternative Konferenzraum” (eine Abrißhalle in Berlin) ist Veranstaltungsort der diesjährigen “the kids want mobile” Konferenz – Europas größter digitalen Konferenz für Kinder- Apps. Studien zufolge haben 50% der 10 Jährigen schon ihr eigenes Smartphone und jüngere Kinder können auf die Geräte ihrer Eltern zugreifen. Der Markt ist also riesig. Hier die wichtigsten Trends der Industrie:

  1. Freemium ist im Zunehmen. Freemium ist ein Geschäftsmodell, bei dem das Basisprodukt gratis angeboten wird, während das Vollprodukt und Erweiterungen kostenpflichtig sind. 2,50.- Euro ist das Maximum, welches über die Hälfte der Eltern für einen Kinder- App zahlen würden.
  2. Offline ist das neue Online: Viele App Entwickler werden zu Marken, indem sie ihre Charaktere in die reale Welt bringen- z.B. mit Spiezeug. Hier ein schönes Beispiel des App Enwicklers Sago Mini: Sago Mini unboxing video
  3. Apps werden zu Marken: Es geht zunehmend auch für App – Entwickler darum, eine Marke zu positionieren, nicht nur einen App zu verkaufen. Aus App-Charakteren werden Spielzeuge produziert, Bücher geschrieben und Lizenzen am Spielwaren- oder Bekleidungsmarkt vergeben.
  4. Lizenzen sind extrem wichtig: Eltern und Kindern trauen großen Marken wie z.B. Disney, Dreamworks und Lego. Sie würden eher einen App kaufen, der eine bekannte Lizenz oder Figur aufweist.
  5. Video ist King – 83% der Kinder sehen Videos auf mobilen Endgeräten. You tube ist DER Video- App, auch im Kinderbereich.
  6. Lernspiele sind die Zukunft: 42% der Eltern geben an, ihren Kindern eher ein Lernspiel kaufen zu wollen und sie würden auch durchschnittlich mehr Geld für Apps mit Lern- Inhalten zahlen.
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Die neue EU Datenschutzverordnung betrifft Kinder- und Familienmarketing!

Nach jahrelangem Hin- und Her haben EU-Rat und -Parlament die Datenschutzgrundverordnung durchgewunken. Ab 2018 soll diese für einen einheitlichen europäischen Datenschutz sorgen. Unternehmen müssen sich schon jetzt darauf einstellen, sonst drohen hohe Bußgelder. Für Kinder und Familienmarketing ist sie deshalb relavant, weil eine Altersbeschränkung eingeführt wurde. Kinder und Jugendliche sollen besser geschützt werden.

Altersbeschränkung

EU-Mitgliedsstaaten dürfen jeweils selbst bestimmen ab welchem Alter Soziale Netzwerke genutzt werden dürfen. Die EU sieht im Allgemeinen 16 Jahre vor, aber dies kann von nationalen Bestimmungen überschrieben werden. Das bestimmte Mindestalter darf allerdings nicht unter 13 Jahren liegen. Die Altersfrage war heftig umstritten. Viele Kinder haben Profile bei den Onlinediensten auch schon vor dem Mindestalter von 13 Jahren, das für die Anbieter nach US-Vorschriften gilt. Kritiker warnten, dass Kindern und Jugendlichen eine legale Nutzung der Plattformen erschwert würde, wenn bis zum Alter von 16 Jahren die Zustimmung der Eltern erforderlich wäre.

Wie umsetzbar der Vorschlag der EU-Kommission zur Altersbeschränkung ist, wird sich also erst zeigen. Für Kinder unter 13 in sozialen Netzwerken zu werben, halte ich für höchst bedenklich und rate generell ab. Was wirklich helfen würde ist, wenn man ab dem Kindergartenalter gefahrenfreie Internetnutzung schult.

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Kinder essen zuviel Zucker! Großbritannien will eine Zuckersteuer einführen.

zucker-kinderblauEs ist eine umstrittene Aktion des britischen Finanzministers. Großbritannien will eine Zuckersteuer einheben, und zwar hauptsächlich auf Softdrinks. Die einen sagen, es ist eine Geldbeschaffungsmaßnahme des Fiskus, die anderen, es wäre eine angemessene Antwort auf zu viel Zuckerkonsum, besonders bei Kindern. Fakt ist, dass eine Flache Limonade bis zu 22 Stück Würfelzucker hat. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, höchstens zehn Prozent seiner täglichen Kalorien in Form von Zucker aufnehmen. Noch besser sei es, den freien Zucker gleich auf fünf Prozent zu reduzieren, also höchstens 25 Gramm pro Tag zu sich zu nehmen. Das entspricht etwa sechs Teelöffeln pro Tag. Als kritischer, freier Zucker gilt dabei aller Zucker, der Speisen und Getränken zugesetzt wird sowie Zucker, der natürlicherweise in Honig, Sirup, Fruchtsäften und Fruchtsaftkonzentraten enthalten ist, nicht jedoch Zucker, der von Natur aus in Obst, Gemüse und Milch steckt.

Aber wie können wir die WHO Richtlinie einhalten und unsere Kinder zu einer bewussteren, zuckerreduzierten Ernährung führen? Der Salzburger Stoffwechselspezialist Friedrich Hoppichler setzt auf Bewusstseinsbildung. Man müsse zum einen schon bei Kindern darauf achten, dass sie nicht zu viel Zucker zu sich nehmen, und zum anderen müsse in allen Lebensmitteln der Zuckergehalt langsam reduziert werden, fordert er.

Betreiben Sie einen Gastronomiebetrieb, eine Skihütte oder eine Kinderrestaurant? Verkaufen Sie zuckerhaltige Lebensmittel an Kinder und Familien?

Hier 3 Tipps:
1) Seien Sie sich bewusst, dass die Anti- Zucker- Meinungsbildung eher stärker als schwächer wird. In den USA sprechen manche davon, dass „Zucker der neue Tabak“ ist- also gesundheitsgefährdend und hoch besteuerbar. Jamie Oliver macht es vor: http://www.jamieoliver.com/theplan/
2) Verabschieden Sie ich vom „Micky Maus Teller“ und dem „Kinderwiener“ oder bieten Sie zusätzliche Alternativen an – Eltern wollen heute gesünderes Essen für ihre Kinder und werden es Ihnen danken. „Verstecken“ Sie Obst und Gemüse in Ihren Speisen. http://www.kidsandfunconsulting.com/presse/ISR_2014-5.pdf
3) Bereiten Sie sich jetzt vor – wagen Sie eine Vorbildfunktion einzunehmen: Kinder imitieren die Erwachsenen. Helfen Sie bei der Bewusstseinsbildung und sprechen Sie darüber. Die Zukunft ist zuckerreduziert!

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