GIRL POWER!

Heutzutage wollen wir, dass unsere Mädchen stark, selbstbewusst und unabhängig durchs Leben gehen, ihre Ziele verfolgen und ihre Wünsche leben. Am Spielwarenmarkt ist „Girl Power“ ein aktueller Trend. Die neue Barbie Marketinglinie ” Image the possibilities” setzt genau auf diesen Trend und stellt die Frage, was passieren würde, wenn Mädchen schon im Spiel die Freiheit hätten, sich vorzustellen, dass ihnen alle Wege offen stehen.

Hinter dem Trend ” Girl Power”  steckt die Idee, Mädchen stärker zu fördern, aber gleichzeitig auch zu fordern. Lange Zeit galt der mathematische, naturwissenschaftliche und technologische Bereich als reine Bubendomäne. Auf der Spielwarenmesse in Nürnberg werden heuer Spielzeuge gezeigt, die Mädchen auf spielerische Art und Weise ein technisches Verständnis lehren. Aber auch Spielzeuge, die bei Mädchen mehr Selbstbewusstsein fördern sollen, sind voll im Trend. Weibliche Action-Figuren, wie zum Beispiel Supergirl, Batgirl, Catwoman oder neuerdings die weibliche Heldin Katniss aus der Buch- und Filmreihe „Die Tribute von Panem“ sowie die Heldin Reh aus dem neuen Star-Wars-Film sind Vorbilder für Mädchen. Hier kommt durchaus der Action-Aspekt nicht zu kurz: Die Spielzeugfirma Hasbro bietet unter anderem einen „Nerf-Rebelle-Bogen“ an, der in dem Film „Die Tribute von Panem“ vorkommt. Mit einem Farbenmix aus lila, rosa und weiß ist das Design ganz an die Zielgruppe Mädchen angepasst. So werden geschickt Geschlechterstereotypen langsam aufgelöst, ohne Geschlechtercharakteristika zu verlieren. Auch im Film ist Mädchenpower ein Trend: Im Disney-Film „Die Eiskönigin“ wird die Heldin nicht mehr von dem wunderbaren Prinz gerettet (der sich als Verräter und Lügner entpuppt), sondern von ihrer Schwester. Frauenpower!

 
Wie können Sie sich diesen Trend zu Nutze machen?

  1. Machen Sie sich den Unterschied zwischen Geschlechtercharakteristika und Geschlechterstereotypen bewusst. Arbeiten Sie mit Geschlechtercharakteristika. Lernen Sie mehr über die Grundbedürfnisse von Mädchen.
  2. Bieten Sie Erlebnisse und Aktivitäten, die Mädchen und Buben in ihren Grundbedürfnissen ansprechen. Buben wollen sich in Helden hineinversetzen, sie haben einen personenbezogenen Zugang und wollen sich mit den Helden identifizieren. Mädchen sind projektiv veranlagt und wollen sich in Situationen hineinversetzen und dort ihrem Wunsch nach Beziehung und Integration nachkommen.
  3. Wenn Sie Action, Abenteuer und Wettbewerb bieten, tun Sie das auch aus der Mädchensicht. Gestalten Sie Gruppenerlebnisse, in denen sich die Mädchen integrieren können.
  4. Jedes gute Erlebnis beginnt mit einer Geschichte: Erdenken Sie starke und selbstbewusste Helden und Heldinnen, die in sozialer Interaktion leben, eine Historie und eine Zukunft haben.

 

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Die Unternehmensberatung für verantwortungsvolles Kindermarketing
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