Kinder- Zielgruppen: Alle gleich oder doch verschieden? Snowstars Serfaus

RTEmagicC_SF_pin_COOLSTAR.jpgAls Unternehmensberaterin werde ich oft gefragt, die Zielgruppe “Kinder” zu analysieren. Wenn ich dann nachfrage, welche “Kinder” denn genau gemeint sind, bekomme ich selten eine Antwort. Doch ohne zusätzliche Angabe von Altersgruppe, Geschlecht und wesentlichen weiteren Attributen ist eine seriöse Analyse dieser Zielgruppe nicht möglich. “Kinder” sind nicht eine Zielgruppe, sondern mindestens 6: Es ist nach dem Alter in Vorschulkinder (bis 6 Jahre), Volksschulkinder (6 bis 10 Jahre) und „Tweens“ (10 bis 12 Jahre) zu unterscheiden. Außerdem macht es für eine Analyse einen erheblichen Unterschied, ob es sich um Mädchen oder Buben handelt – die Unterschiede sind enorm und besonders in der verantwortungsvollen Ansprache muß man wissen, welche “Kinder” man denn jetzt genau ansprechen will.

Hier ein Beispiel aus meiner Beraterpraxis: Die Skischule Serfaus in Tirol hat nach einer gemeinsamen genauen Analyse ihrer Aktivitäten ein sehr ansprechendes Programm für Kinder bis 6 Jahre. Es umfasst das Maskottchen „Murmli“, ein alter- und geschlechtsadäquates Animationsprogramm, eine Kinderschneealm und kindergerechte Unterhaltung. In seiner Gesamtheit ist dieses Programm auf kleine Nichtlese-Kinder zugeschnitten. Zusätzlich gibt es für Jugendliche ab 12 Jahren ein passendes Programm mit Funpark- und Halfpipe-Aktivitäten.

Was aber soll für die Altersgruppe dazwischen, also für die 6- bis 12-Jährigen, angeboten werden? Ausgestattet mit genauem Wissen darüber, was diese Zielgruppe möchte, welche Interessen sie hat, wie sie lernt und was sie bevorzugt, habe ich der Skischule Serfaus empfohlen, ein spezielles Angebot für diese Altersgruppe zu entwickeln, denn: Kinder dieses Alters finden Maskottchen wie “Murmli” schon ziemlich „uncool“. Lieber wollen sie Wissen über Skifahrtechniken erwerben und Erfahrung auf der Piste sammeln. Vor diesem Hintergrund entstand das Skischul-Lernprogramm „Snowstars“.

Bei „Snowstars“ wird zusätzlich zum herkömmlichen Skiunterricht der Schwerpunkt auf drei Ausbildungsthemen gelegt: Sicherheit, Freestyle und Rennlauf. Die Wissens- und Informationsvermittlung über diese Themen erfolgt während des Skifahrens – sozusagen als Erlebnis in einer Kombination von Theorie mit praktischen Übungen. So können die Kinder abends bei den Eltern oder später in der Schule mit „coolem Wissen“ punkten und bekommen außerdem einen Ausbildungspass, in dem sie sich die absolvierten Module abstempeln lassen können. Im nächsten Jahr können sie damit vom „New Star“ zum „Cool Star“ oder zum „Superstar“ aufsteigen.

Nähere Informationen zum Skischul-Lernprogramm „Snowstars“ der Skischule Serfaus finden Sie hier: http://www.skischule-serfaus.com/kurse/ski_alpin/kinder/kinder_fortgeschritten/index.html

Wenn Sie mehr über Kinder- Zielgruppen erfahren möchten, dann kontaktieren Sie mich!

About kidsandfunconsulting

Die Unternehmensberatung für verantwortungsvolles Kindermarketing
This entry was posted in Uncategorized. Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s